Die Insel Ibiza

Nach einer ruhigen Nacht mit wenig Schwell klettern wir ausgeruht aus der Koje. Beim ersten Kaffee beschließen wir, die lebendige Insel Formentera zu verlassen und nach Ibiza zu segeln. Selbstverständlich ist uns klar, dass auch Ibiza nicht gerade die Insel der Ruhe ist. Aber an der Nordküste soll es gemütliche Buchten geben. Da wollen wir …

Die Insel Formentera

Um 15 Uhr gehen wir Anker auf und fahren aus dem Vorhafen von Torrevieja. Bei 11 Knoten Wind setzen wir das Großsegel und die Genua. Wir rauschen mit 5 Knoten Fahrt durch das glatte Wasser. Schon bald legt der Wind auf 16 Knoten zu, und wir erreichen bis zu 7 Knoten Speed. Traumhaftes Segeln bei …

Torrevieja

Nach einem Tankstopp fahren wir um 8 Uhr aus der Bucht von Cartagena. Wir segeln entlang der Costa Cálida, dann entlang der Costa Blanca nordwärts. Nach 40 Seemeilen erreichen wir um 16 Uhr unser heutiges Ziel: Torrevieja. Im großen Hafen von Torrevieja befinden sich drei Marinas mit insgesamt 2.000 Liegeplätzen. Wir ankern im östlichen Bereich …

Cartagena

Um 8 Uhr verlassen wir die Marina von Garrucha. Bei besten Bedingungen segeln wir an der spanischen Südostküste nordwärts. Der Wind bläst konstant mit 15 bis18 Knoten aus Südost, auf Halbwindkurs ziehen wir mit 6 Knoten Fahrt durchs Wasser. Um 15 Uhr steuern wir Cartagena an. Die historische Hafenstadt liegt in einer großen Bucht, die …

Garrucha

Nach einer Woche in Melilla haben wir so gut wie jeden Winkel der Stadt gesehen. Uns zieht es weiter. Leider stellt sich auch in den nächsten Tagen kein Westwind ein, somit ergibt sich keine Möglichkeit, beim Rückweg nach Europa nach Osten zu kommen. Bei dem derzeit herrschenden Nordostwind müssen wir hoch am Wind segeln und …

Melilla

Melilla ist eine spanische Enklave in Marokko und somit EU-Gebiet. Obwohl die Stadt auf dem afrikanischen Kontinent liegt, kann man den Hafen ohne Einreiseformalitäten anlaufen. Die Überfahrt ist etwa 90 Seemeilen lang und wird voraussichtlich 18 Stunden dauern. Um Melilla nicht im Dunkeln anlaufen zu müssen, starten wir erst um die Mittagszeit. Die Wetterprognosen melden …

Abschied von Almerimar

Seit wenigen Tagen sind wir zurück in Almerimar. Es ist schon Ende Mai und die meisten Freunde und Bekannten haben die Marina bereits verlassen und sind in die neue Segelsaison gestartet. Urs und Ines mit ihrer Venusstar und wir gehören zu den wenigen Fahrtenseglern, die sich noch im Hafen tummeln. Wir treffen uns öfter auf ein Bierchen …

Schiffsüberstellung

Am 5. April starten wir mit einem Bekannten zu einem Überstellungstörn mit seiner schönen Amel 54 von Portimão in Südportugal mit dem geplanten Ziel Cuxhaven in Norddeutschland. Die Strecke soll nicht auf dem kürzesten und schnellsten Weg verlaufen, sondern über Wunschziele des Captains und der Crew. Zuerst steuern wir wetterbedingt Cascais an, dann segeln wir …

Bootsarbeiten in Almerimar

Nach einer Nacht am Liegeplatz geht es schon um 8 Uhr zum Schiffskran. Keine zwei Stunden später steht Jera im Trockendock und das Unterwasserschiff wird mit einem Hochdruckreiniger gewaschen. Dabei zeigt sich ein Problem mit dem Copper Coat. An mehreren Stellen haben sich Blasen gebildet, einige Bereiche sind beim Reinigen abgeplatzt. Das Copper Coat wurde …

Ankunft in Almerimar

Die Ankernacht in Estepona ist ruhig, aber nicht entspannt. Die Leckage ist zwar sehr überschaubar, die Bilgenpumpe erinnert uns jedoch regelmäßig an den Wassereintritt. Wir müssen die Dichtung tauschen und dafür muss Jera aus dem Wasser. In Almerimar, wo wir den Winter verbringen, gibt es einen Schiffskran. Also werden wir die Strecke bis dorthin möglichst …