Der starke Schwell in der Bucht von Sines lässt nur wenig Schlaf zu. Als wir um 6 Uhr aus der Koje schauen, liegt wie gemeldet dichter Nebel über dem Ankerplatz. Jetzt zu starten macht keinen Sinn. Wir sind uns schnell einig, dass wir uns um 9 Uhr erneut abstimmen.
Um 9 Uhr ist die Sicht deutlich besser, und wir wollen starten. Um halb zehn gehen wir Anker auf, und die Dreierflottille verlässt Sines. Bei immer noch ordentlich Nebel fahren wir unter Motor Richtung Süden. Mit Radar, AIS und fünf Augenpaaren kommen wir gut durch die Nebelsuppe.
Nach eineinhalb Stunden gewinnt die Sonne den Kampf gegen das Grau, und vor uns eröffnet sich die Sicht auf die wunderschöne Steilküste. Bei wenig Wind ist entlang der 20-Meter-Tiefenlinie leider kein Segeln möglich.
Um 18 Uhr sind wir nur noch 35 Kilometer vom Cabo de Sao Vincente entfernt. Kurz darauf erreichen wir die Bucht von Arrifana, und es herrschen absolut ruhige Bedingungen. Nach einem Wettercheck entscheiden wir uns für einen Zwischenstopp und verbringen eine Ankernacht vor dieser spektakulären Küste.
