Für heute ist nur schwacher Wind angekündigt, und brauchbare Bedingungen für unsere Etappe sollen erst gegen 10 Uhr einsetzen. Unser Ziel ist der Ankerplatz zwischen den Inseln Despotiko und Antiparos.
Wir können es also ganz gemütlich angehen, schlafen bis 9 Uhr aus und genießen erst einmal in Ruhe einen Kaffee, bevor wir losfahren.
Der erhoffte Wind bleibt allerdings weitgehend aus, sodass wir zwei Drittel der rund 15 Seemeilen unter Motor zurücklegen müssen.
Um 14:30 Uhr öffnen wir schließlich das verdiente Ankerbier in der wunderschönen Bucht von Despotiko.
Der weitläufige Ankerplatz liegt gut geschützt zwischen der unbewohnten Insel Despotiko und der nur dünn besiedelten Seite von Antiparos. Neben einigen guten, allerdings recht teuren Tavernen gibt es hier kaum Infrastruktur – keine Geschäfte, keinen Bäcker und keine weiteren Versorgungsmöglichkeiten.
Auf der Insel Despotiko befinden sich die Überreste eines Apollon-Tempels sowie einer antiken Siedlung, die teilweise rekonstruiert wurden.
Abgesehen von einigen Bautätigkeiten tagsüber ist es in der Bucht angenehm ruhig. Autos fahren hier kaum, und die entspannte Atmosphäre macht den Ort besonders angenehm.



