Estepona

In der Nacht vor unserer Weiterfahrt zieht ein Gewitter durch. Blitze, Donner und kräftige Regenschauer sorgen für ordentliches Wetterleuchten, am Morgen ist das Wetter jedoch wieder gut.

Früh verlassen wir die Marina und steuern die Tankstelle in Gibraltar an. Den günstigen, steuerfreien Diesel lassen wir uns nicht entgehen. Mit vollem Tank geht es aus der Bucht von Algeciras.

Wir umrunden den berühmten Affenfelsen und legen Kurs nach Osten, hinein ins Mittelmeer.

Unser heutiges Ziel ist Estepona. 30 Meilen und etwa sechs Stunden Fahrtzeit liegen vor uns.

Die Hälfte der Strecke liegt hinter uns, als plötzlich die Bilgenpumpe startet. Wasser im Schiff – das ist normalerweise kein Geräusch, das man unterwegs besonders gerne hört. Die Ursache ist schnell gefunden: An der Wellendichtung tritt Wasser ein. Bei stehender Welle nur minimal, aber sobald der Motor läuft, deutlich mehr.