Wir nutzen die ruhigen Bedingungen und machen uns schon am nächsten Tag weiter auf den Weg nach Muros.
Obwohl wir kaum Wind haben und die gesamte Strecke unter Motor fahren müssen, ist die Etappe sehr schön. Es geht vorbei am bekannten Kap Finisterre, dem „Ende der Erde“. Das Kap gilt für viele Pilger als das eigentliche Ende des Jakobsweges.
Direkt vor dem Cabo Finisterre beginnt es zu regnen und wir steuern in eine dichte Nebelbank. Die Sichtweite beträgt teilweise unter 100 m. Mit Radar und AIS ist die Navigation jedoch kein Problem.
Nach dem Kap bessert sich das Wetter und auch die Sicht wird wieder besser.
Wer kann schon sagen, am eigenen Hochzeitstag ums Kap Finisterre gesegelt zu sein? 🙂
Muros ist ein netter kleiner Ort und liegt geschützt in der schönen Ría de Muros e Noia, einer tief ins Land reichenden Meeresbucht.
